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Ich muss hier raus ...

Ich hasse meinen Job! Ich hasse ihn so sehr, dass ich am liebsten gerade heulen und nach Hause rennen und nie nie nie wieder kommen würde!! Ich dachte letztes Jahr - als mir mein Job nicht gefiel - dass es am Unternehmen liegt. Aber nein, es liegt am Job selbst. Er langweilt mich, ich leiste NULL positiven Beitrag für die Gesellschaft oder für eine Person. NULL!!! Für was braucht man mich eigentlich? Wieso bin ich noch hier? Ohne mich würde sich nichts verändern.

 Ja, ich weiß. Stop! Schlechte Gedanken und so. Aber die Gedanken sind nun mal da, diese Gedanken, dass ich wertlos bin, mich niemand braucht und ich doch sowieso nichts kann. Aber ich kann nicht immer nur unterdrücken. Das hab ich die letzten Jahre doch schon ständig gemacht, als mich das unangenehme Gefühl beschlich, dass mir das, was ich tue, gar nicht gefällt. Und nun bin ich 26 und denke, alles ist zu spät.

Ich hab seit einigen Wochen einen Plan B in der Hand: Psychologie. Ich liebe diesen Plan, denn ein Psychologiestudium würde mir viele viele (weitere) Möglichkeiten in der Berufswelt eröffnen. Möglichkeiten, die mehr mit Menschen zu tun und wo ich glaube eher Erfüllung zu bekommen, als jetzt. Viiiiel viiiiel eher!! Und diese Idee, dass ich das mache, hat mich zuerst so glücklich gemacht und hat sich richtig angefühlt und nun hab ich aber Angst: was, wenn mich keine Uni nimmt? Und wenn ich auch den Test in Salzburg nicht schaffe? Angst, dass es doch nicht das richtige ist oder dass ich es nicht schaffe. Oder was, wenn ich mich in meiner neuen Umgebung nicht wohl fühle? Wenn mich Geldsorgen als Studentin plagen oder ich die WG doch doof finde???

Freitag habe ich einen Arzttermin. Ich hoffe, er überweist mich an einen Psychologen. Irgendwie komme ich gerade alleine nicht mehr klar ...

26.4.16 16:46


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Wen interessiert's?

Ja, wen interessiert das hier eigentlich? Das, was ich hier schreibe, was ich denke, was ich fühle? Im echten Leben scheint das niemand zu interessieren, da bin ich immer nur der strahlende Sonnenschein, der mit seinen Problemen und Gedanken übertreibt, der mal schauen soll, wie gut es ihm eigentlich geht und einfach mal zufrieden sein soll.

Wenn "einfach zufrieden sein" so einfach wäre, wäre ich es ganz sicher schon. In meinem Kopf tummeln sich aber die unterschiedlichsten Gedanken, die mich vom zufrieden, vom glücklich-sein abhalten. Da gibt es verschiedene Männergeschichten, ein gebrochenes Herz, Hormonstörungen, Selbstfindung im Job und im Leben überhaupt. Und es tummeln sich Sorgen in meinen Gedanken. Sorge über die politische Lage in Deutschland und global, über die Zukunft der Menschheit, über Ressourcenknappheit, Überbevölkerung, Umwelt, Tierhaltung, ... die Liste ist lang und nicht priorisiert. Denn all diese Gedanken - mehr oder wenig besorgniserregend - sind alle durcheinander in meinem Kopf. Ohne Struktur, ohne Priorität oder Plan. Und ich hasse Chaos. Das ist anstrengend und ermüdend. Ich will wieder Struktur, in meinen Gedanken, meinem Leben und meinen Zukunftsplänen.

Vermutlich wird das hier nie jemand lesen. Und das ist auch völlig in Ordnung, schließlich ist es ein Tagebuch und ist doch gar nicht dafür gedacht, dass alle es lesen! Und wenn es doch jemand liest, freut er sich vielleicht, dass es da noch jemanden mit wirren und besorgten Gedanken gibt oder er denkt sich "arme Madame Sonnenschein, ich hab hier ein paar Anregungen für weitere Überlegungen und Gedanken für dich".

11.3.16 19:39





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